Verpackung
Nicht nur vom Spielzeug selbst, sondern auch von seiner Verpackung können Gefahren ausgehen. Betroffen sind insbesondere Kleinkinder.
Für einen Zweijährigen mag es ein großer Spaß sein, sich eine Plastikverpackung über den Kopf zu ziehen – aber aus dem Spaß kann ein gefährlicher Ernstfall werden. Im allerschlimmsten Fall droht sogar die Erstickung, wenn sich das unbeaufsichtigte und in Panik geratene Kleinkind nicht alleine aus der Verpackung befreien kann. Darüber hinaus kann das Plastik grundsätzlich gefährliche Weichmacher enthalten. Erstickungsgefahren können ebenfalls von Verpackungsschnüren ausgehen, die sich – beabsichtigt oder zufällig – um den Kinderhals legen.
Die Spielzeugindustrie ist verpflichtet, Verpackungen so zu gestalten, dass sie möglichst kein Erstickungsrisiko bergen. Zudem befinden sich auf vielen Verpackungen Warnhinweise, dass diese nicht zum Spielen geeignet seien. Dennoch lässt sich wohl nicht jede Eventualität voraussehen. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte die Originalverpackungen (vor allem die potenziell gefährlichen Plastikhüllen) entweder wegwerfen oder für Kinder unzugänglich aufbewahren. Stattdessen kann man Spielzeug in großen Kartons oder Regalboxen aufbewahren. Das schützt das Spielzeug vor dem Einstauben und ist meist viel hübscher als die Originalverpackung.