Produkttipps

Je nachdem, ob Sie beispielsweise ein Kuscheltier oder ein elektronisches Spielzeug kaufen wollen, sollten Sie unterschiedliche Tipps für ihre Entscheidung heranziehen.

Wir haben an dieser Stelle einige wichtige Ratschläge zusammengefasst. Ergänzend finden Sie weiterführende Links. Bei einigen der Hinweise haben wir uns bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen informiert.

  • Die Farblackierung von Holzspielzeug wie Bauklötzen kann theoretisch Schadstoffe enthalten – eine Gefahr, die man bei gewachsten Produkten ausschließt. In etlichen Holzpuzzles wurden bereits Formaldehyd und weitere Schadstoffe nachgewiesen. Weitere Informationen über Holz- und Plastikspielzeug lesen Sie hier.
  • In gefärbten Stofftieren kann unter Umständen gesundheitlich bedenkliche Farbe enthalten sein. Daher rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, farbige Bänder ganz zu entfernen und das Stofftier vor Gebrauch nach Waschvorschrift zu waschen. Ein gute Wahl sind Naturtextilien oder Produkte mit dem Gütesiegel Öko-Tex Standard 100. Außerdem: Am sichersten ist es, wenn der Stoffteddy nur ein aufgesticktes Gesicht hat, da ein Kleinkind Knopfaugen eventuell abreißen und verschlucken kann.
  • Bälle, Plastikpuppen und viele andere Spielzeuge aus weichen Kunststoffen können Weichmacher wie die gefährlichen Phthalate enthalten. Da Weichmacher weit verbreitet sind, ist es in der Praxis schwer, jedes Restrisiko zu vermeiden. Auf jeden Fall sollte man auf solche Gütesiegel achten, die mehr als die Einhaltung der gesetzlichen Mindestnormen überprüfen.
  • Elektronisches Spielzeug ist besonders sensibel für Produktmängel und zeichnet sich manchmal durch eine zu hohe Lärmemission aus. Das VDE-Zeichen garantiert unter anderem, dass das Spielzeug keine technischen Fehler hat.
  • Kinderfahrräder, Bobby Cars, Roller und andere Fortbewegungsmittel für Kinder müssen hohen Sicherheitsanforderungen genügen. Dazu zählen eine hohe Standfestigkeit, gepolsterte Lenker, leichtgängige Bremsen und höhenverstellbarer Lenker und Sattel. Speichen und ungeschütze Fahrradketten stellen potenzielle Gefahrenquellen dar.
  • Spielteppiche und Spielzelte haben beim Neukauf oft einen unangenehmen Geruch, was ein Hinweis auf bedenkliche Substanzen sein kann, die bei der Herstellung verwendet wurden. Daher sollte man die Produkte einige Wochen lang auslüften oder gebraucht kaufen.
  • Kinderschminke und Fingerfarbe sollten geruchslos sein und möglichst auf pflanzlicher Basis hergestellt sein. Das gilt besonders für die fetthaltige Schminke. Grüner Lidschatten (aber auch andere grüne Farbe) kann zudem das Schwermetall Chrom beinhalten. Gute Fingerfarben kommen ohne Konservierungsstoffe aus und beinhalten eine bittere Substanz, damit Kinder ihre Finger nicht ablecken.
  • Ofenhärtende Knetmasse enthält Weichmacher. Daher sollte man auf Produkte ausweichen, die an der Luft oder gar nicht trocknen. Auch Konservierungsstoffe sind in der Knetmasse überflüssig.
  • Luftballons sollte man grundsätzlich nicht mit dem Mund, sondern mit einer Pumpe aufblasen. Der Grund sind krebserregende Nitrosamine, die im Inneren der Ballons enthalten sein können.
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