Nitrosamine

Vor allem bei der Herstellung von Luftballons aus Kautschuk entstehen Nitrosamine. Diese Substanzen gelten als hochgradig krebserregend.

Nitrosamine sind organische Verbindungen, die aus Eiweißstoffen entstehen können und in manchen Lebensmitteln in geringer Konzentration enthalten sind. Das hohe Krebsrisiko, das von diesen Verbindungen ausgeht, konnte eindeutig nachgewiesen werden. Die seriösen Hersteller von Luftballons versuchen, die im Produktionsprozess entstehenden Nitrosamine durch intensives Säubern zu beseitigen.

Der Gesetzgeber hat für Luftballons strenge Grenzwerte erlassen. Bei anderen Kautschukprodukten (wie beispielsweise Beruhigungssaugern) denen theoretisch ebenfalls Nitrosamine anhaften könnten, darf überhaupt nichts nachweisbar sein.

Trotz mancher Bemühungen ist es nicht auszuschließen, dass ein handelsüblicher Luftballon Reste dieser gefährlichen Substanzen enthält, die beim Aufblasen des Ballons in die Lunge gelangen können. Daher sollte man Luftballons sicherheitshalber nie mit dem Mund, sondern mit einer kleinen Pumpe aufblasen.